Evidence Chain (Nachweiskette)
Nachvollziehbare Verbindung zwischen einer Compliance-Behauptung in der Angebotsantwort und dem Quelldokument. Enthält Dokument, Seite, Abschnitt und Confidence.
Die Evidence Chain ist der Audit-Trail von der Compliance-Behauptung zum Beleg. Wer «IEC 60601-1 konform» schreibt, muss Quelle und Stelle angeben können.
Bestandteile
- Quelldokument: Datenblatt, Prüfbericht, Zertifikat, Filing
- Ort: Seite und Abschnitt
- Claim-Mapping: wie der Quelltext die Anforderung erfüllt
- Confidence: 0–100 %
Warum es zählt
Beschaffer prüfen Behauptungen zunehmend. Nachverfolgbare Ketten punkten gegenüber generischen Aussagen und schützen bei Post-Award-Audits.
Im Hersteller-Bid-Desk ist Evidence Chain (Nachweiskette) kein isoliertes Schlagwort: es verbindet Katalogwahrheit, Evidence-Objekte und Export im Käuferformat. Status match/partial/gap macht Prüfarbeit steuerbar.
Beschaffer und RA/QA verlangen Rückverfolgbarkeit — Quelle, Version, Ablauf, Zeilenbezug. KI-Output ohne Evidenz ist Entwurf, nicht submission-ready.
Orbid AI (ehemals MedStrato) operationalisiert solche Konzepte im Response-Loop. Allgemeine LLMs helfen bei Sprache; das System of Record hält Specs und Zertifikate. Marketing-Kennzahlen sind interne/vendor-reported Benchmarks und an Ihren Daten zu validieren.
Abschnitte (an EN angelehnt)
- Components of an evidence chain
- Why evidence chains matter